Liebe Wehrheimer Bürger,
Herr Kollege Altbürgermeister Michel,
Herr Kollege Bürgermeister Sommer,
Sehr geehrte Damen und Herren!

Die freundschaftlichen Beziehungen zwi-schen den Städten haben genauso ein Schicksal, wie die Bücher laut dem Sprichwort. Da diese Beziehungen von Menschen ausgebaut werden, ruhen sie auf der Hand der Geschichte und deren Lenker.

Die Freundschaft zwischen den Bürgern von Wehrheim und Pilisvörösvár - die schon seit 17 Jahren besteht - begann mit einer Einladung. Die ungarndeutsche Volkstanz-gruppe Werischwar/Pilisvörösvár erscheint auf Einladung des Festausschusses zum 5. Internatio-nalen Folklore- und Schützenfest in Wehrheim. Da wird es schon festgelegt: die ersten Kontakte mit dieser Gruppe wurden 1982 - also praktisch vor 20 Jahren - in Cöllbe (bei Marburg) aufgenommen.

Es lohnt sich auf das Datum zu achten: 1984. Damals war der Gedanke des gemeinsamen Europa noch nicht in Mode. Die Gedanken von Helmut Michel legen die Grundsätze der Außenbeziehungen auf dem Niveau eines Staatsmannes fest: das Nichteinmischen in innere Angelegenheiten, der Ausbau der Beziehungen mit Mitteln der Solidarität und Subsidiarität, und das aufgrund der Verständigung und des Friedens zwischen den Völkern, und mit der Achtung der kulturellen Vielfältigkeit.

Helmut Michel wollte aus seiner tiefen humanitären Natur heraus allgemein die Wie-dervereinigung der osteuropäischen Länder mit Europa unterstützen. Darüber hinaus wollte er mit der Entdeckung der Ungarn-deutschen in Werischwar seinen Zeitgenossen ein archaisches, jahrhundertealtes Bezieh-ungssystem aufweisen und damit ihr Natio-nalbewusstsein stärken.

Das alles ahne ich nur, da wir darüber nie gesprochen haben, aber seine Heimatliebe hat diesen Eindruck gemacht.
Jetzt, wo ich versuche aus dem Leben meines Kollegen Helmut Michel die Jahre hervorzuheben, die mit dem Ausbau der freundschaftlichen Beziehungen unserer Gemeinden verbunden sind, möchte ich keinesfalls die Tätigkeit der Wehrheimer Bürger abschätzen, die dazu beigetragen haben.

Die Werischwarer haben in diesem an Treffen so reichen Jahr 1986 vom 9. bis zum 16. Oktober noch ein Treffen mit einer Delegation aus Wehrheim unter der Leitung vom Ersten Beigeordneten Helmut Michel organisiert.

Man soll nicht vergessen, wir schrieben damals das Jahr 1986, als in Ungarn noch die Diktatur von Kádár herrschte, als die westlichen Beziehungen mindestens verdächtig, und mit einer solchen Intensität schon zu kont-rollieren waren.

Mein immer lächelnder Kollege war klug genug, um sich mit den Dummheiten der Dik-tatur nicht zu beschäftigen. Seine Werisch-warer Freunde waren für ihn wichtiger.

Ich spreche deshalb so ausführlich über das erste, von Helmut Michel geschaffene Prog-ramm über die Zusammenarbeit, weil später diese Themen die wichtigste Rolle in der Beziehung der beiden Ortschaften spielten.

Denn was der jetzt scheidende Bürgermeister damals ins Leben gerufen hat, ist auch heute noch gültig und lebendig. Fast jedes Jahr haben sich die Wehrheimer und Werischwarer Bürger, Kulturgruppen, Jugendlichen und Schüler getroffen. Die Politiker haben in beiden Gemeinden ihre Posten gewechselt. Zuerst änderte sich in Werischwar der Begriff "Ratvorsitzende" zum Bürgermeister, dann wurde 1991 Helmut Michel Bürgermeister in Wehrheim. Als wir uns im Sommer 1991 persönlich kennen gelernt haben, war mein Kollege Michel Beigeordnete, aber seine freundliche, humane Art hat in mir einen tiefen Eindruck hinterlassen. Später haben wir zusammen vieles gemacht. Mein Kollege dürfte auch auf bundesdeutscher Ebene als zuverlässiger Politiker gelten, denn als er durch eine Be-werbung des Innenministeriums 125 Tausend DM zur Errichtung einer Begegnungsstätte für die Ungarndeutschen gewonnen hat, haben wir dieses Geld durch das Bürgermeis-teramt Wehrheim, unter der Verantwortung und Kontrolle meines Kollegen erhalten.

Vor dem Rathaus in Werischwar haben wir im Oktober 1992 gemeinsam die Blutbuche gepflanzt, die die Freundschaft zwischen unseren Gemeinden symbolisieren soll, und die auch heute noch fröhlich blüht. Vor der Kirche in Wehrheim steht seit Juni 1993 der Freundschaftsbrunnen, der mit dem Wappen von Wehrheim und Werischwar geziert ist. Es gibt keinen Kulturverein, keine Bil-dungsinstitution, die bei den Be-suchen von Helmut Michel keine finanzielle Unterstützung bekommen hätten.

In Helmut Michel konnte Werischwar einen sehr bescheidenen, einfachen und treuen Freund kennen lernen. Bei seinem ersten Besuch wurde er bei Adam Mirk untergebracht, und bis zu dem Tod von Herrn Mirk hat Herr Michel bei seinen Besuchen in Werischwar immer bei ihm gewohnt.

Die Sichtgrenze von Helmut Michel blieb aber in Pilisvörösvár nicht stehen.

In einem solchen Kreis haben wir sieben letztes Jahr im Mai Hand in Hand die Europa-Hymne gesungen. Helmut Michel hat sich in diesen Tagen lange mit den Bürgermeistern und Jugendlichen aus Siebenbürgen unterhalten. Letzten Sommer hätten wir gemeinsam eine Woche in Borszék, in Siebenbürgen verbringen sollen. Das kam nicht zustande, aber das werden wir hoffentlich noch irgendwann nachholen, denn dein Herz, mein lieber Freund, Helmut, brauchen auch die Ungarn in Siebenbürgen. Das Beispiel, das du uns im Hinblick auf Heimatliebe, Solidarität und Nächstenliebe gegeben hast, versuchen wir auch in Richtung der Ungarn in Siebenbürgen zu folgen.

Sehr gegehrte Damen und Herren!

Wie ich das am Anfang schon gesagt habe, Haben die Beziehungen zwischen Städten ihr Schicksal. Die Politiker, die Menschen, die diese Kontakte, Beziehungen ausbauen und pflegen, haben genauso ein Schicksal. Das Schicksal ist unberechenbar, die Gedanken Gottes stimmen nicht immer mit dem Willen der Menschen überein. Es hat keinen Sinn, darüber nachzudenken, warum der beste Mensch der Welt seine Arbeit nicht fortsetzen kann. Und, mein lieber Freund, wir kennen uns gut genug, da-mit ich behaupten kann, dass dein Glauben dich da schon übergeholfen hat. Als ich krank und nicht gewählter Politiker war, standst du mir auch bei. Aufgrund meiner Er-fahrungen kann ich hier, vor der Öffent-lichkeit feststellen, dass die Welt aus einem Bett im Krankenhaus ganz anders aussieht. Für dich sind diese Fragen schon in dir geklärt. Deshalb kann ich, Helmut, fröhlich auf dich schauen. Was sein wird, das weißt du schon, was gewesen war, das müssen wir auflisten und mit dir zusammen dafür dem Lenker der Geschichte danken. Dafür, was du für Werischwar getan hast, wollen wir, hier anwesenden Werisch-warer danken. Manche von uns möchten mit einem Geschenk ihren Dank aussprechen, manche nur mit ihrer Anwesenheit.
Gestatte mir, lieber Helmut, dass ich im Namen unserer Stadt dir diese Glasplatte überreiche, die genauso einfach ist, wie du, aber dir gemacht wurde.

Folgendes steht darauf:

DIE STADT WERISCHWAR BEDANKT
SICH RECHT HERZLICH BEIM
HERRN BÜRGERMEISTER HELMUTH MICHEL
FÜR DIE FAST 15 JÄHRIGE TREUE,
FLEIßEGE UND UNVERGÄNGLICHE ARBEIT,
DIE ER FÜR DIE KONTAKTE UND
FREUNDSCHAFTEN
ZWISCHEN DEN BÜRGERN, VEREINEN UND INSTITUTIONEN
VON WERISCHWAR UND WEHRHEIM GETAN HAT.
MIT ANERKENNUNG SEINER VER-DIENSTE VERABSCHIEDEN
SICH VON IHN DER STADTRAT
UND ALLE BÜRGER DER STADT WERISCHWAR.

ISTVÁN BOTZHEIM
BÜRGERMEISTER

Als persönliches Andenken möchte ich dir ein Foto überreichen, das letzten Sommer über un mit einem Kochlöffel in der Hand gemacht wurde. Es soll dich daran erinnern, was wir gemeinsam "gekocht" haben.

Zum Schluss noch eine Idee, die ich von dir übernommen habe. Viele haben sich sicherlich gewundert, woher ich so ausführlich die Anfänge unserer Partnerschaft so gut kenne, dass ich auch noch aus der Presse zitieren kann. Du hast die Dokumente der ersten fünf Jahre unserer Partnerschaft zusammengestellt. Nun, das habe ich fortgesetzt, und ich möchte jetzt die zusammengestellten Dokumente bis zum heutigen Tag dir überreichen.

Herr Kollege Bürgermeister Sommer,

jetzt wende ich mich an Sie, denn heute sind wir nicht nur hier, um Altbürgermeister Helmut Michel zu verabschieden, sondern auch um Ihnen zu Ihrer Einweihung zu gratu-lieren.Verehrter Kollege, Sie wissen wohl sehr genau, dass Sie als Nachfolger von Helmut Michel es gar nicht so einfach haben werden!

Ich weiß natürlich, dass Sie die Arbeit Ihres Vorgängers im Hinblick auf den Ausbau unserer Partnerschaft und auf die Entwicklung von Wehrheim viel besser kennen. Vom lezterem kann ich nur Brockeninformationen haben. Was ich aber bei unserem Besuch im Jahre 1999 gesehen habe, ist auch für mich ein zu folgendes Beispiel. Ich habe die menschliche Kontaktaufnahme an den verschiedenen Veranstaltungen, Verwaltungsversamm-lungen, aber auch an Parteisitzungen gesehen. Ich konnte die Siedlungsentwicklung kennen lernen. Das Vorbild des Werischwarer Urkundenbüros ist hier in Wehrheim zu finden.

 

Der Vorgänger vom Kollegen Sommer hat also die Maß hoch gesetzt. Hier müssen Sie fortsetzen und noch höher streben. Da ich aber Ihre Ambitionen, Ihre Freundschaft mit meinem Kollegn Helmut sehe, werden Sie keine Schwierigkeiten haben. Ich gratuliere Ihnen im Namen unserer Stadt zu Ihrer Einweihung, und übernehmen Sie auch die zusammengestellten Dokumente über die Freundschaft unserer Gemeinden. Wir müssen hier fortsetzen. Und was wir fortsetzen, das beinhaltet die Kopie des im Jahre 1989 unterzeichneten Dokumentes, die ich Ihnen jetzt als Geschenk überreiche.

István Botzheim
Bürgermeister

 

 





Tisztelt Polgártársunk!

Kérjük, éljen a törvény által adott jogával, és személyi jövedelemadója 1%-nak sorsát maga döntse el!
Ha a térség egészségügyének fejlő-dését fontosnak tekinti, kérjük, hogy kedvezményezettként bennünket nevez-zen meg az alábbi módon:
Pilisi-medence Egészségügyi Alapítvány 2085.Pilisvörösvár, Fő út 188.
Adószám: 19181314-1-13
Bizalmára számítva, egészségben, szeretetben és sikerekben gazdag 2002-es esztendőt kívánnak:
dr. Für Zoltán kuratóriumi elnök, dr Mártai István kuratóriumi titkár, Merk Józsefné kuratóriumi jegyző, és a kura-tórium tagjai: dr Győry Attila, Heidt Éva, dr. Kocsis Péter, Kollár László, Molnár Sándor, Solymosi Gyula.


 


 


FELHÍVÁS!


Az ebtartás szabályainak betartására

Felhívjuk Pilisvörösvár Város ebtulajdosainak figyelmét, hogy az állatok tartásáról szóló 17/1995. (X.30.) Kt. sz. önkormányzati rendelet értelmében "közterületen (utcákon, tereken, nyilvános parkok, sétányok területén), valamint erdőben, továbbá tömbépületek udvarán, folyosóján az ebet szájkosárral, pórázon kötelező vezetni. A bekerítetlen telken a tulajdonos a kutyáját csak megkötve tarthatja. A veszettség elleni védőoltást bizonyító bilétát minden ebtulajdonos köteles a kutya nyakörvén elhelyezni". A rendeletben foglaltak be nem tartása esetén a kutyatulajdonos 10 000 Ft-ig terjedő helyszíni bírsággal sújtható illetve a szabálysértési eljárás keretében 30 000 Ft-ig büntethető. Az állatok védelméről, és kíméletéről szóló 1998. évi XXVIII. törvény értelmében "az állattartó gondoskodni köteles az állat megfelelő és biztonságos elhelyezéséről, szökésének megakadályozásáról". A törvényt be nem tartó tulajdonos 5 000 -től 150 000 Ft-ig terjedő állatvédelmi bírsággal sújtható.

Az elmúlt időszakban nagy mértékben megszaporodtak a kutyák tartásával kapcsolatos panaszok, ezért nyomatékosan kérjük az ebtulajdonosokat az önkormányzati rendeletben illetve az állatvédelmi törvényben foglaltak maradéktalan betartására. A fentiek betartását a Polgármesteri Hivatal fokozottan ellenőrzi.

Heider László
jegyző

 

 



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