
Werischwarer Nationalitätentage
Organisiert von der örtlichen Minder-heitenselbstverwaltung fanden um den Martinstag die Werischwarer Nationali-tätentage statt. Vier Tage lang wurde ein vielfältiges Programm für alle Altersgrup-pen angeboten.
Regionaler Deutscher Theatertag
Am 8. November fand bereits zum 5. Mal der Regionale Theatertag im Theatersaal des Gymnasiums statt. Diesmal nahmen sieben Theatergruppen daran teil, aus Werischwar, Sankt Iwan, Perbál und zum ersten Mal aus Tschawa und Üröm. „Die Theaterstücke werden Jahr für Jahr besser” – meinten die Theatergruppenleiter. Ideenreiche Kostüme, schöne Bühnenbilder, gute Artikulation und Bewegung auf der Bühne charakterisierten das diesjährige Treffen. Und die strahlenden Augen der jungen Schauspieler zeugten davon, dass die Schüler ihren Auftritt vor dem Publikum sehr genossen haben.
In der Janosch-Geschichte der Werisch-warer (Grundschule am Marktplatz) mit dem Titel „Komm, wir finden einen Schatz” waren die Schüler sogar für die Licht- und Toneffekte verantwortlich. Einige Kinder auf der Bühne sorgten für musikalische Untermalung mit Flöte, Mundharmonika und Trommel. Die Tschawaer Schüler trugen eine Kurzgeschichte mit dem Titel „Der Hausschlüssel” vor. Im Märchen „Der Wintermantel des Hasen” zeigten die Kinder aus der Grundschule in Perbál, wie man mit der Hilfe von Klemmen aus einem Mantel einen stacheligen Igel zaubert. Die Sanktiwaner arbeiteten das bekannte Grimm-Märchen „Rotkäppchen” mit einer doppelten Hauptrollenbesetzung auf. In ihrem Stück gab es ein altmodisches und ein modernes Rotkäppchen. Beide wurden vom bösen Wolf gefressen, der im 130-jährigen Bett der schwäbischen Oma schlief. Eine andere Theatergruppe aus Sankt Iwan trug das Stück „Peter und der Wolf” mit musikalischer Begleitung vor. In diesem Stück sah der Wolf dank einiger Eierleisten furchtbar gefährlich aus. Einen wunderschönen selbst gebastelten Brunnen sowie Ofen und Apfelbaum brachten die Ürömer zu ihrem Märchen „Frau Holle” mit. Zuletzt traten wieder die Gastgeber auf die Bühne. Tanzend und singend beendeten die Viertklässler der Werischwarer Nationalitäten-grundschule am Marktplatz den Theatertag mit dem lustigen Stück „Der Frosch”.
Es war auch diesmal nicht einfach zu entscheiden, wer den Wanderpokal mit nach Hause nehmen sollte. Schließlich fiel die Entscheidung zugunsten der Werischwarer, die für ihre Janosch-Geschichte das erste Mal den Pokal erhielten. Herzlichen Glückwunsch!
Nationalitätennachmittag
Nach dem erfolgreichen Theatertag wurde am 9. November das Programm mit einem Nationalitätennachmittag fortgesetzt. Das stimmungsvoll dekorierte Kulturhaus war zur größten Freude der Organisatoren voll.
Die Gäste wurden von den Kleinkindern des Nationalitätenkindergartens der Rákóczi Straße begrüßt. Während auf der Bühne ein Nationalitätenprogramm lief, fand hinten im Saal eine Handwerksecke statt. Unter der Lei-tung des Gradus Vereins und der Kindergärten der Rákóczi und der Zrínyi Straße konnten Kinder, aber auch Erwachsene verschiedene Dinge – vor allem Laternen zum Martinsumzug – aus Papier und natürlichen Materialien basteln. Die Grundschule am Kirchplatz hatte sich mit einer kleinen Ausstellung vorbereitet. Sie verkauften u.a. Kerzenhalter und Weih-nachtskarten. Für die Hungrigen und Dursti-gen sorgte der Heimatverein. Sie verkauften traditionellen „Heligen Strizl” und Glühwein.
Die Mitglieder der Minderheitenselbstverwaltung wollten an diesem Herbstnachmittag einen lockeren, stimmungsvollen Nachmittag veranstalten, bei dem sich alle wohl fühlen. In diesem Sinne versuchte der Chor nach einem kurzen Einsingen gemeinsam mit dem Publikum zu singen. Die Kinder- und Erwachsenen-tanzgruppe sorgte mit jeweils zwei Tänzen für gute Stimmung. Lustige Minuten bereitete auch die Trachtenschau, bei der Kindergarten-kinder, jugendliche und erwachsene Paare in Werischwarer Tracht auf die Bühne traten und ein paar Verse auf schwäbisch vortrugen.
Nach diesem kurzen Programm war ein Tanzhaus geplant, das nur einigermaßen funktioniert hat. Die Werischwarer Blaskapelle - der sich auch Thomas Mirk, der Harmonika-spieler der Musikkapelle Bravi Buam anschloss – sorgte zwar am ganzen Nachmittag für gute Musik, aber es mangelte an richtigen Tanzlehrern. So tanzten viele einfach nur Polka und Walzer oder hörten zu.
Ein herzlicher Dank gilt allen Vereinen (Musikkapelle, Tanzgruppe, Chor, Heimat-verein), Institutionen und Personen, die an diesem Nachmittag mitgemacht haben.
Deutscher Regionaler Rezitationswettbe-werb und Sängerwettstreit
Am 10. November füllte sich das Werisch-warer Kulturhaus aufs Neue. Am Wettbewerb nahmen nämlich insgesamt 77 Schülerinnen und Schüler aus Werischwar und Umgebung teil. Voller Erwartung trafen die Jurymitglieder ein und wurden von den Ergebnissen nicht enttäuscht. Sie hatten es manchmal wirklich schwer, unter den Schülern eine Reihenfolge zu erstellen. Viele erschienen sogar in örtlicher Tracht, die zu ihrem Lied oder Gedicht passte. Neben Werken von ungarndeutschen Autoren wie Josef Michaelis, Josef Mikonya, Valeria Koch, Erika Áts, Engelbert Rittinger und Georg Fath ertönten auch schwäbische Lieder. Ein Schüler aus Tarian erhielt für seinen Auftritt in Mundart einen Sonderpreis.
Die viertägige Veranstaltung wurde am Dienstag mit den Laternenumzügen der Insti-tutionen zum Sankt Martinstag abgeschlossen.
„Als vor einem Jahr die erste konstituierende Sitzung unserer Minderheitenselbstverwaltung stattfand, sprachen wir darüber, wie gut es wäre, wenn wir die verschiedenen Vereine und Institutionen zusammenbringen könnten. Wir hatten mit den Vereins- und Institutionsleitern 2-3 gemeinsame Sitzungen und als Ergebnis dessen sind die Nationalitätentage zustande gekommen. Wie ich sehe, konnten wir viele Werischwarer, Kinder, Jugendliche und Erwachsene bewegen. Der Nationalitäten-nachmittag erinnerte mich an die Sonntagnachmittage, an denen früher Tanzunterhaltungen stattfanden. Ich hoffe, dass wir die Nationalitätentage auch im nächsten Jahr verwirklichen können und sie zu einer Tradition im Veranstaltungskalender von Werischwar werden.” So äußerte sich László Sax, Vorsitzender der Deutschen Min-derheitenselbstverwaltung.
Die Deutsche Minderheitenselbstverwal-tung bedankt sich auf diesem Wege bei den Unterstützern der Nationalitätentage: der Stiftung für nationale und ethnische Minderheiten in Ungarn, dem Goethe Institut Budapest, der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, der Deutschen Botschaft Budapest, der GmbH Szamos Marzipan, der N+N Bäckerei und der Gondola Pizzeria.
Ibolya Sax
Treffen ungarndeutscher Minderheitenselbstverwaltungen der Region
Am 14. November waren die ungarndeu-tschen Minderheitenselbstverwaltungen der Region nach Sankt Iwan ins Heimatmuseum eingeladen. Neben dem Erfahrungsaustausch lag diesmal der Schwerpunkt auf dem Unter-richtswesen. Eingeladener Gast war Frau Maria Herceg-Kóthy, Vorsitzende des Unter-richtsausschusses des Verbandes ungarn-deutscher Selbstver-waltungen der Region Nord und Vor-sitzende der Wudigeßer Minderheitenselbstverwaltung.
Frau Kóthy sprach über eines der wich-tigsten Ziele der deu-tschen Minderheiten-selbstverwaltungen, über die Förderung der deutschen Sprache. Sie erklärte, wie die Übernahme bestimmter Unterrichts-einrichtungen durch die Minderheiten-selbstverwaltungen zur Verwirklichung der kulturellen Autonomie beiträgt. Es sei in erster Linie deshalb von großer Bedeutung, denn eine Einrichtung auf diese Weise nicht nur ein Nationalitätengesicht bekommt, sondern die Mitarbeiter werden die Pflege der deutschen Sprache und Kultur als ihre heilige Aufgabe betrachten. Ferner wies sie auf die wichtigsten Aufgaben im kommenden Jahr hin, wie z.B. die Stellungnahme zum Erziehungsprogramm der Kindergärten und Schulen oder die Überprüfung der Programme der Nationalitäten-einrichtungen.
Maria Klotz, Mitglied der Minderheiten-selbstverwaltung in Sankt Iwan erklärte den Anwesenden die verschiedenen Formen des Minderheitenunterrichts und gab das Datum des nächsten Landeswettbewerbs in Deutsch und Ungarndeutsche Volkskunde an.
Während des Gesprächs wurde darauf hingewiesen, dass man sich danach streben sollte, in leitenden Positionen von Minderheiten-institutionen Leute aus den Reihen der Minderheit zu ha-ben, ferner die Pä-dagogen in die Tätigkeit der zivilen Organisationen zu gewinnen sowie Jugendliche verstärkt in die verschie-denen Programme miteinzubeziehen.
Mit großem Interesse verfolgte man, wie die Übernahme von Kindergärten und Schulen bei den betroffenen Minderheitenselbstverwaltungen vollzogen wird. Es wurde natürlich im Zusammenhang damit auch auf die verschiedenen Probleme eingegangen. Des weiteren kam der Wunsch zum Ausdruck, gegenseitige Hospita-tionen in den Kindergärten und Schulen zu organisieren.
Diese regionale Sitzung wird im Frühjahr auf Fortsetzung finden, dann aber in einer anderen Siedlung der Region und mit einem anderen Schwerpunkt.
Ibolya Sax
Die Ergebnisse:
Unterstufe
Gedicht:
1. Dániel Klotz – Tscholnok, Gebäude B, 1. Kl.
2. Martin Liebl – Tscholnok, Gebäude B, 3. Kl.
3. Eszter Monostori – Tscholnok, Gebäude B, 4. Kl.
Sonderpreis: Fruzsina Pittner – Werischwar-Kirchplatz, 3. Klasse
Prosa:
1. Bettina Hernyák – Schambeck, 3. Klasse
2. Csaba Varga – Tarian, 4. Klasse
3. Ákos Démuth – Werischwar-Marktplatz, 4. Kl.
Gesang:
1. Theodóra Varga - Schaumar, 4. Klasse
2. Ágnes Lakó - Schaumar, 4. Klasse
3. Noémi Holló - Werischwar-Kirchplatz, 3. Kl.
Oberstufe
Gedicht:
1. Ákos Karámos – Werischwar-Marktplatz, 6. Kl.
2. Dóra Feldhoffer - Werischwar-Kirchplatz, 6. Kl.
3. Márk Kondákor - Werischwar-Marktplatz, 5. Kl.
Sonderpreis: Patrick Schneider - Tarian, 6.
Klasse (A schlechte Traam)
Prosa:
1. Zsófia Horváth – Tschawa, 5. Klasse
2. Eliza Sodró – Werischwar-Marktplatz, 7. Kl.
3. Dániel Bányász – Perbál, 7. Klasse
Gesang:
1. Virág Malek – Sankt Iwan, 6. Klasse
2. Flora Hahn – Tarian
3. Zsuzsanna Maródi – Perbál 5. Klasse
Aus dem Traum wurde Wirklichkeit:
Steinberg-Kapelle in Wudersch wieder erstanden
JVor 148 Jahren, am Festtag der heiligen Theresia, wurde auf dem Steinberg in Wudersch die ursprüngliche Kapelle der Unbefleckten Empfängnis einge-weiht. 1946 wurde 90 % der Wuder-scher Bevöl-kerung vertrieben. Die Steinberg-Kapelle wurde herrenlos und innerhalb einiger Jahre völlig zerstört. 1996 tauchte zuerst der Gedanke auf, die Kapelle wieder aufzu-bauen. 2001 veröffentlichten die Deutsche Selbst-verwaltung von Wudersch und der Heimatverein Budaörs in Bretzfeld einen Spendenaufruf und begannen mit den Vorbereitungen des Wiederauf-baus. Die Anzahl der Spender und der Menschen, die helfen wollten, hat alle Erwartungen weit übertroffen. 22 Millionen Forint sind zusammenge-kommen. Die Bewachung der Bauar-beiten wurde vier Monate lang von Wuderschern durchgeführt. Mehr als hundert Personen haben mehrere Nächte auf dem Steinberg verbracht. Es gab welche, die hier ihren Geburtstag, Hochzeitstag, ihr Klassentreffen gefei-ert haben.
Als am 13. Juni bei der Vorführung der Passionspiele erwähnt wurde, dass am Berg in vier Monaten eine Kapelle stehen wird, glaubte ich das kaum. Es war sehr rührend, als am 15. Oktober bei der Einweihung der Kapelle mehrere Hunderte erschienen sind, um diesem historischen Moment beizuwohnen. Ein schönes Beispiel der Zusammenarbeit und des Zusammen-haltes, dem man auch in Werischwar folgen sollte.
Nick István Josef-Gungl
díjat kapott
Nick István, vagy ahogyan mindenki ismeri, Pista bácsi, 63 éve zenél. Október 25-én a Magyarországi Német Fúvószenekarok Országos Fesztiválján kitüntetésben: Josef-Gungl díjban részesült. Ez alkalomból kérdeztük õt zenész pályafutásáról, élményeirõl:
– 8 éves koromban kezdtem hegedülni tanulni a nagybátyámtól. Aztán megalakult a Levente zenekar, ahol klarinétoztam. 14 éves koromtól már játszottam a Mauterer zenekarban is. A Levente zenekar karmestere Vass Marci bácsi volt. Minden nap a lakására jártam elméletet tanulni. 16 éves koromban pedig kinevezett karmesterhelyettesnek. A háború után feloszlott a Levente zenekar, a hangszereket elvitték, ellopták. Így csak a Mauterer zenekarban zenéltem tovább. Büszke vagyok rá, hogy még együtt zenélhettem az öreg Mauterer János bácsival.
– Hogyan került kapcsolatba a zenével?
– Zenész családból származom. Az ükapám volt az, aki a Mauterer zenekart létrehozta. És az ükapámtól kezdve mindenki zenélt a családban. A nagyapám tulajdonképpen Mauterer volt, csak a Nickéknek nem volt gyerekük és örökbe fogadták õt. Így lettünk apámmal Nickek. Sajnos a dinasztia utolsó leszármazottja én vagyok, és utánpótlás nincs.
– Pista bácsi novemberben ünnepli 77. születésnapját. Nem fárasztó még a zenélés, a próbák, a fellépések?
– Egyáltalán nem. Nagyon szeretek zenélni és úgy érzem, hogy még tudom azt nyújtani, amire szükség van. A fesztiválon köszöntöttek egy 85 éves zenészt, aki még mindig aktívan zenél.
– Úgy hallottam, a fúvószenekaron kívül kispartiban is játszik.
– Igen, négy zenésztársammal együtt lassan 14 éve vagyok Manhertz György zenekarában. Legelõször Denk Józseffel és Solymosi Mártonnal álltunk össze, aztán 18 évig zenéltem a Ziegler zenekarban. Hét évet játszottam Bilik Pál zenekarában is, és hét évet voltam Feldhoffer János zenekarának szaxofonosa.
– Mit szólt, amikor megtudta, hogy kitüntetést fog kapni?
– Jólesett az elismerés. Az ilyesmi mindig jól jön. Rengeteget zenéltem és zenélek ma is. Játszottam hegedûn, klarinéton, de most már csak szaxofonozok. Ezt szeretem a legjobban. Szeretek zenélni. Ez nagyon fontos, hiszen ha valaki nem szívbõl csinálja, csak a pénzért játszik, az nem is zenész.
– Kedves Pista bácsi, gratulálunk a kitüntetéséhez és kívánjuk, hogy 85 évesen is még aktív tagja legyen a fúvószenekarnak!
Sax Ibolya
Landesfestival der Ungarn
deutschen Blaskapellen
Am 25. Oktober 2003 fand das Landesfestival der Ungarndeu-tschen Blaskapellen zum 3. Mal in Großmanok statt. Die Werischwarer Blasmusikkapelle nahm am Treffen teil. „Wir haben uns mehr als ein Jahr lang auf dieses Festival vorbereitet. Am Wettbewerb trugen wir neben dem Pflichtstück traditionelle Stücke aus örtlicher Sammlung vor.” – erzählte János Feldhoffer, Vorsitzender der Kapelle. Bálint Buzás, Kapellmeister, war mit der Leistung der Kapelle bestens zufrieden und fand die Beurteilung der Jury – nämlich den 7. Platz – nicht berechtigt. Die meisten Zuschauer waren vom Ergebnis überrascht, denn die Werischwarer hatten ja den größten Erfolg beim Publikum. Trotz dieser bitteren Enttäuschung müssen wir aber dennoch stolz sein, da die Werischwarer Blasmusikkapelle zu den sieben besten ungarndeutschen Blaskapellen des Landes zählt. Wir gratulieren den Musikern zu ihrem erfolgreichen Auftritt in Großmanok und wünschen zu ihrer weiteren Arbeit schöne Erfolge.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden einige Musiker mit dem Josef-Gungl-Preis für ihre langjährige musikalische Tätigkeit ausgezeichnet. Josef Gungl (1809-1889) war ein aus Schambeck stammender Kapellmeister und Komponist. Den Preis erhielt auch Herr István Nick aus Werischwar.
I. S.
Gálamûsor Érden
A Német Nemzetiségi Önkormányzat szervezésében 45-en Pilisvörösvárról is részt vettek november 16-án az északi régió német nemzetiségi gálamûsorán. Ez annál is inkább szép szám, mert a Pilisszentiváni Vegyes Kórus ugyanebben az idõpontban ünnepelte fennállásának 30 éves jubileumát.
Az Észak-Magyarországi Német Önkormányzatok Szövetsége az idén negyedik alkalommal rendezte meg a gálamûsort, melynek megszervezését minden évben más település vállalja fel. Ezúttal Érd vállalta fel, hogy 40 német nemzetiségi település vendégeit meghívja.
Az egyórás út Érdig pillanatok alatt eltelt, hiszen a buszon sváb és magyar dalok csendültek fel, és jobbnál jobb sváb történetek hangzottak el.
A gálamûsoron az Érdi Zeneiskola Fúvószenekara, a Budakeszi Asszonykórus, Vecsés város német nemzetiségi csoportjai, a Taksonyi Vegyes Kórus, a Csepeli Német Nemzetiségi Ifjúsági Táncegyüttes, a Dunabogdányi Ifjúsági Fúvószenekar és a Solymári Herbstrosen Tánccsoport mutatkozott be. A majdnem négy órásra nyúlt mûsor után az érdi Brüders Kapelle játszotta a talpalávalót.
A gála fõvédnöke dr. Kaltenbach Jenõ, kisebbségi ombudsmann volt. A gálamûsor keretében adták át az „északi régió németségéért” (Auszeichung für das Ungarndeutschtum in der Region Nord) kitüntetést Wenczl József, pilisvörösvári táncpedagógusnak és koreográfusnak, valamint Frühwirth Mihály-nak, a vecsési Német Nemzetiségi Kultúregyesület elnökének. Postumus kitüntetésben részesült Kerner Ferenc, az északi régió regionális irodájának volt vezetõje.
Sax Ibolya
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Szerkesztõ: Schuck Béla e-mail