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10. oldal Nemzetiség

Tavaszi folklórműsor

A tavaly októberben újjáalakult, több mint 50 éves múltra visszatekintő pilisvörösvári Német Nemzetiségi Táncegyüttes március 17-én este tavaszi folklórműsort rendezett a Schiller Gimnázium színháztermében.

Nagyításhoz kattintson a képre!A rendezvényen fellépett az együttes két gyermektánccsoportja, a felnőtt táncegyüttes és meghívott vendégekként a szintén több évtizedes múlttal rendelkező Fejér megyei Gánti Német Nemzetiségi Táncegyüttes és zenekara, a Ganter Spitz-Buam. A jó hangulatot szerető, sváb zene- és tánckedvelő nézők örömmel tapasztalták, hogy a gyermektánccsoportnak már saját zenekara is van, az alig két hónappal a rendezvény előtt megalakult Werischwarer Burschen zenekar. A csaknem kétórás műsorban nemcsak a városunk legfiatalabb zenészeiből álló zenekar vett részt, hanem az országszerte ismert Bravi Buam zenekar is – ők a felnőtt táncegyüttest kísérték. A vidám sváb polkák mellett volt egy magyar blokk is a kedvelt kalapos tánccal, amely szintén nagy sikert aratott. Holló Mirella és Noémi pedig magyar és sváb népdalokkal örvendeztették meg a közönséget.

A vörösvári táncegyüttes 2006. október 30-án alakult közhasznú egyesületté. Az egyesület elnöke Breier Anita, alelnöke Blind Andrásné, titkára Schreck Krisztina lett. Wenczl József a táncegyüttes tiszteletbeli elnöke, koreográfusa és művészeti vezetője.

Jelenleg az egyesületnek 65 tagja van, ebből 32-en táncolnak a kezdő és haladó gyermek csoportban és 33-an a felnőtt csoportban. „Az egyesületté alakulás annak érdekében történt, hogy még színvonalasabban képviselhessük a német nemzetiségi hagyományokat Pilisvörösváron és a többi sváb településen országhatáron belül és kívül egyaránt” – olvasható az egyesület honlapján (www.vorosvaritancegyuttes.tvn.hu). A jövőben az együttes szeretné a régi táncokat feleleveníteni, mint például Lányi Ágoston és Tímár Sándor koreográfiáit. További terveik közt szerepel – természetesen a helyi rendezvényeken való fellépések mellett –, hogy nyáron részt vesznek Siófokon az Aranykagyló Fesztiválon, és szeretnének a közeljövőben a ludwigsteini várban megrendezésre kerülő fesztiválra is eljutni. Ezen kívül már az idén nekilátnak az igencsak megviselt népviseletük felfrissítéséhez, kiegészítéséhez.

Az egyesület első nagyszabású rendezvényének támogatói: Denk József, Halm-schláger Antal, Szamos László, Waldi Kft., Wohl zöldséges, Zajcsek Vilmos.

Sax Ibolya

Chortreffen

Am 15. April füllte sich die Aula des Schiller-Gymnasiums mit Liebhabern des Gesangs. Der Ungarndeutsche Gemischtchor Werischwar lud an diesem schönen Früh-lingsnachmittag zu einem Chortreffen ein.

Nagyításhoz kattintson a képre!Als Einstimmung sangen zuerst die Gastgeber unter der Leitung von Piroska und Franz Neubrandt fünf lustige Lieder. Ihnen folgte der Chor aus Harast, der letztes Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feierte und zur Feier auch die Werischwarer eingeladen hatte. Zsuzsa Hommer leitete den Chor, der neben den verschiedenen bekannten schwäbischen und deutschen Liedersträußen auch ein "Mix aus Harast" vortrug. Dabei erklangen Lieder, die an Ballabenden gesungen wurden. Für die Harmonikabegleitung sorgte Zoltán Karsai.

Auch das Motto des Nachmittags "Mit Lied um die Welt" wurde vom Männerchor aus Nagymaros vorzüglich in Szene gesetzt. Der Chor, der vor einigen Jahren bereits in Werischwar aufgetreten ist, trug nämlich unter der Leitung von Margit Brusznyai wiederum klassische Werke von Komponisten verschiedener Länder vor, so z.B. das Oster-lied aus dem "Christus"-Oratorium von Franz Liszt, das Lied "Musik erfüllt die Welt" von Walter Schneider und eine amerikanische Gospel.

Mit frischer Volksmusik setzte der Wudi-gesser Chor das Programm fort. Bekannt kamen die Mitglieder des Chores dem Publi-kum deshalb vor, da sie vor einigen Jahren an dem Kirchenkonzert zu Kirmes teilgenommen haben.

Nachdem sich der von Theresia Starcz geleitete Chor mit dem Lied "Ein schöner Tag" verabschiedet hatte, wurde von dem Männerchor aus Schorokschar angestimmt. Der auf eine über 15-jährige Vergangenheit zurückblickende Männerchor stellte diesmal aus ihren Lieblingsliedern einen Strauß zusammen. Ihre Produktion begann mit dem Lied "Grüße von Schorokschar, bringen Freude in Haus…" Die elf Chormitglieder, ihre zwei Harmonikaspieler und ihre Chor-leiterin Christina Weiß brachten das Publi-kum oft zum Lachen, da sie während des Singens auch Spaß machten. Den Riesen-applaus, den sie erhielten, honorierten sie mit einem Zugabelied, das das aus dem Musi-kantenstadl bekannte Lied "Servus, Pfüat Gott und auf Wiedersehen" war.

Anschließend erzählte die Chorleiterin der Haraster, dass es zwischen Harast und Werischwar schon seit langer Zeit gute Bezie-hungen gibt. Als nämlich am Ende des 17. Jahrhunderts, kurz nach der Ansiedlung in Harast, großer Feuerbrand ausbrach, flohen die Haraster mit ihrem Pfarrer davon. Die Werischwarer nahmen sie so herzlich an, dass der Pfarrer in Werischwar geblieben ist.

Zum Schluss trugen die Schorokscharer und Haraster ein ungarisches Lied über das wunderschöne Himmelreich vor, das so rührend ist, dass in die Augen der Zuschauer Tränen drangen.

Das Publikum belohnte den Auftritt der fünf Chöre mit tosendem Beifall und hat kaum ausgehalten, während des Programms stumm zu sitzen und sang bei den bekannten Liedern mit.

Die Akteure des Chortreffens, unter denen man erfreulicherweise auch einige Jugend-liche begrüßen konnte, wurden vom Werisch-warer Chor zu einem Abendessen eingeladen, das mit gemeinsamem Singen und Tanzen fortgesetzt wurde. Für die gute Stimmung sorgte die Musikkapelle "Projekt Zwo".

Ibolya Sax

8. Regionaler Deutschsprachiger Theatertag in Werischwar

Am 31. März fand in Werischwar in der Organisation der Deutschen Nationali-tätenschule (Vásár tér) der 8. Regionale Deutsch-sprachige Theatertag statt.
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Der Wolf und die sieben Geißlein
(Erste Nationalitätenschule Óbuda)

Eine Besonderheit des Theatertags war diesmal, dass am Festival – als Fortsetzung des erfolgreichen Comenius I. Sprachprojekts letzten Jahres – auch eine kleine Gruppe aus der Türkei teilgenommen hat. Die Gruppen-leiterin der türkischen Gruppe war Heike Bremer, die 5 Jahre lang als Gastlehrerin an der Werischwarer Schule tätig war und jetzt an der deutschsprachigen ALKEV Schule in Istanbul arbeitet.

An diesem Samstag traten insgesamt 16 Gruppen – darunter sowohl Schüler der Unterstufe als auch Schüler der Oberstufe – aus der Region auf die Bühne und trugen ihre 10-15-minütige Stücke vor. So bot das Festival allen Interessenten ein ganztägiges Pro-gramm von morgen 9 bis in die frühen Nachmittagsstunden.

Die Palette der Produktionen war auch diesmal ganz unterschiedlich. Es wurden auf der Bühne viele Märchen lebendig. Beliebt war die Bearbeitung der Märchen nach dem Gebrüder Grimm wie „Schneewittchen” (Grassalkovich Schule Budapest), „Der Wolf und die sieben Geißlein” (Erste Nationali-tätenschule Altofen, 2. Klasse) und „Die drei kleinen Schweinchen” (Teleki Blanka Grundschule Budapest, 4. Klasse). Die Schüler aus der Türkei trugen das bekannte Andersen-Märchen „Des Kaisers neue Klei-der” vor, aber auch die moderne Fassung des ungarischen Volksmärchens „Matthias und seine Gänse” (Erste Nationalitätenschule Altofen, 6. Klasse) oder „Das Fohlenei von Rátót” (Nationalitätenschule Tschawa) wurden aufgeführt.

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Die Geburtstagsparty
(Grundschule Perbál)

Einige Gruppen überraschten das Pub-likum mit selbst geschriebenen Stücken, wie die Nationalitätenschule Werischwar mit der lehrreichen Geschichte „Der Buchstaben-räuber”. Das größte Ensemble des Festivals aus Perwall lud die Anwesenden zu einer richtigen „Geburtstagsparty” ein, während die Gruppe aus der Grundschule Templom Tér (Werischwar) ein Stück mit dem Titel „Zeitfahrt” aufgeführt hat. Andere selbst erfundene Stücke waren noch „Die Räuber-bande” (Nationalitätenschule Sankt Iwan, 6. Klasse), „Die schluchzende Prinzessin” (Nationalitätenschule Iklad) und „Der arme Fischer und die kluge Susanne” (Nationali-tätenschule Sankt Iwan). Auch die Produk-tionen „Im weißen Rössl” (Teleki Blanka Grundschule, 7. Klasse), „Der Bauer und seine Hose” (Med-gyessy Grundschule Budapest) und die „Moppel” (Győri Sándor Grund-schule Tarian, 3. Klasse) fanden beim Publikum auf großen Beifall. Die Seniorengruppe der Grundschule Tarian rief auch diesmal einen schwä-bischen Brauch wach. Sie stellte in traditionsgetreuer Sprache, mit viel Humor das Schweineschlachten bei Familie Müller vor.

Es ist festzustellen, dass der Theatertag Jahr für Jahr niveauvoller wird, sowohl was die Produktionen als auch was die Organisation betrifft. Was an einem sol-chen Festival vielleicht am wichtigsten ist, hatten anscheinend alle jungen Schauspieler Lust und Spaß am Spiel. Sie bewegten sich sehr gut auf der Bühne und es gab bei jeder Gruppe besonders talentierte Kinder. Die meisten verfügten über eine ganz gute Aussprache und einige konnten sogar den vergessenen Text durch einfache Sätze überbrücken. Ideen-reiche Bühnenbilder, schöne Kostüme und Schminke waren fast für jedes Stück charakteristisch. Auch die Technik wurde gut ausgenutzt: eine Gruppe benutzte zu ihrer Produktion UV-Beleuchtung und eine andere Gruppe machte Schattenspiel, um die verschiedenen Effekte nicht zu erwähnen. Die Musik, der Gesang und der Tanz waren auch feste Bestandteile vieler Produktionen.

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„Der arme Fischer und die kluge Susanne” (Nationalitätenschule Sankt Iwan)

Die Teilnehmer des Festivals können wirklich nur gelobt werden, nicht nur wegen ihrer gewissenhaften Vorbereitung sondern auch darum, weil sie auch die Aufführungen der anderen Gruppen geduldig, mit großem Interesse zusahen. So spielte jede Gruppe vor vollem Haus.

Die neunköpfige Jury, deren Vorsitzende Judit Tas-kovics, Schauspielerin der Deutschen Bühne Seksard und des Theaters Kalocsa, war, hatte es auch diesmal nicht leicht. Judit Taskovics hat den Gruppen und ihren Gruppenleitern zu den gut ausgewählten, anschaulichen Produktionen gratuliert und sich für die Vorbereitung und Arbeit bedankt. Sie hat hervorgehoben, wie schwer es ist, in einer fremden Sprache Theater zu spielen und er-munterte alle, ihre deutschen Sprachkenntnisse immer bes-ser zu vertiefen.

Von der Jury wurde keine Reihenfolge aufgestellt, sie hat nur eine Produktion herausgehoben. Diese Produk-tion war das Stück „Im weißen Rössl”, vorgeführt von der älteren Gruppe aus der Teleki Blanka Grundschule. Diese Gruppe hat die Möglichkeit, in den Sommerferien in Tarian am einwöchigen Jugendtheaterlager teilzu-nehmen.

Als Erinnerung an diesen schönen Tag erhielten alle Schauspielergruppen eine Gedenkplakette und ihre Mitglieder eine von den Werischwarer Schülern angefertigte Kasperle-Figur.

Die Veranstaltung wurde vom Förder-verein der Deutschen Kindergärten und Schulen und von der Deutschen Selbstver-waltung Werischwar unterstützt.

Ibolya Sax

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