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8. oldal Nemzetiség

PaThália spielt Pierre Chesnots „Hotel Mimose” auf Deutsch in Werischwar

Wenn man beim Namen Pierre Chesnot zunächst nicht weiß, wo man ihn einordnen soll, so ist dies nicht verwunderlich: Pierre Chesnot verbirgt sich erfolgreich vor der Öffentlichkeit, im gesamten Internet – und damit meine ich auch die englischen und französischen Seiten – gibt es kein einziges Foto von ihm, seine Biographie wird nur verkürzt (und wer weiß, ob überhaupt zuverlässig?) auf ganz wenigen Seiten angeführt. Die französische Ausgabe von „Wikipedia” kennt ihn nicht. Auf Ungarisch ist von ihm noch kein Buch erschienen (in deutscher Sprache gab es auch nur Ausgaben bei Büh-nenverlagen und in Form von nicht für den Verkauf bestimmten Manuskripten) und das Ungarische Institut für Theatergeschichte registriert auch keine einzige Inszenierung eines Chesnot-Stücks in ihrer Online-Daten-bank.

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Archív felvétel az előadásról

Angesichts der Aufführung von „Hotel Mimosa” durch die Laienspielgruppe „Pa-Thália” des Friedrich-Schiller Gymnasiums am 15. August 2008 im Festsaal des Gym-nasiums in Werischwar lässt sich aber feststellen, dass dieser, sich von der Öffentlichkeit zurückziehende Chesnot offensichtlich routiniert mit den Handgriffen der französischen Lustspieltradition umgeht, um deren Leich-tigkeit das französische Theater international häufig beneidet wird.

Der Inhalt des Stückes ist in der März-Ausgabe der „Werischwarer Zeitung” kurz angedeutet worden, deshalb wollen wir uns an dieser Stelle lieber auf die Aufführung konzentrieren.

Vor knapp 100 Zuschauern verlief die etwa anderthalb Stunden dauernde Vorstellung der „PaThália” in sehr guter Stimmung, was auch dem Umstand zuzuschreiben ist, dass die Spielfreude den Schülern anzusehen war. Zwar sind die Rollen der 12 Auftretenden unterschiedlich in Umfang und Länge, doch war der Spaß an der Sache bei den jungen Amateuren offensichtlich gleichmäßig verteilt, weshalb an dieser Stelle gar nicht einzelne Namen hervorgehoben werden sollen. (Die Lust und Freude dürfte auch mit den, meiner Meinung nach gelungenen, Eingriffen und Veränderungen in den Ches-not-Text zusammenhängen, hat man doch mehr als nur eine Aufführung, ja quasi eine eigene Variation des Stückes erschaffen.)

Der Vorstellung war bereits die Routine anzusehen, die die Auftretenden im Laufe der mehrmaligen Präsentation sich angeeignet haben. Insgesamt könnte man die Darbietung für eine Laientheatergruppe als perfekt bezeichnen, wenn sich nicht ein kleines Manko zeigen würde, das aber – vielleicht und hoffentlich – behoben oder doch zumindest gemildert werden kann: die Aussprache, auf die in Ungarn im Fremdsprachenunterricht traditionell weniger Gewicht gelegt wird als auf die Kenntnis von vielen Vokabeln und auf die grammatische Korrektheit, war streckenweise sehr stark vom ungarischen Akzent durchsetzt. Für einen Zuschauer, der nur des (Hoch-)Deutschen mächtig ist, war es nicht immer einfach, dem Text zu folgen. Jedoch müsste mit etwas Ener-gieaufwand in dieser Hinsicht vieles verbes-sert werden können, so dass die Aufführung einen beträchtlichen Zugewinn an Qualität erfahren würde.

Fazit: es war ein unterhaltsamer Abend, mit sympathischen Menschen, die von selbst aus in ihrer Freizeit etwas erschaffen haben, das ihnen und uns, den Zuschauern, Freude bereitet hat.

Dafür sollten wir ihnen danken.

Dr. Kerekes

„Ulmer Schachtellel” a Kacsa-tavon

Augusztus 16-án, szombat délelőtt a Kacsa-tavon került megrendezésre a 18. században Magyarországra költöző németajkú telepesek bevándorlását idéző tutajhúzó verseny.
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Partot ért a tutaj, most aztán rohanás a zászlóig...

Szerencsére a tavalyihoz képest kegyesebb volt az idő, így nem kellett attól tartani, hogy egy hirtelen jött vihar meghiusítja a szervezők által gondosan előkészített műsort és versenyt. A csapatok megmérkőzését egy rövid, ünnepélyes megemlékezés előzte meg: Sax László, a Német Nemzetiségi Önkormányzat elnöke köszöntőjében kitért arra, hogy a „Donau-schwaben” kifejezés németül éppúgy gyűjtőfogalom, mint a magyar nyelvben a „sváb” szó, mert nem csak sváb származású telepeseket értünk alatta, hanem minden németajkú bevándorlót, aki a 17. század végén, illetve a 18. század folyamán a Kárpát-medencében új otthont talált magának. Az elnök úr szólt arról is, hogy a török uralom után, a Budai hegyvidéken, Pilisvörösvár volt az első, svábok által létrehozott település. A délnémet területekről érkező telepesek Ulm, Günzburg és Regensburg városoknál szálltak fel az „Ulmi skatulyák”-nak (Ulmer Schachtel) nevezett 150-200 embert is elbíró hajókra, amelyeket kizárólag a Duna sodrása mozgatott. A fenyőfából ácsolt hajók fugáit hosszúszálú mohával tömték ki, a hajó testét kátrányos festékkel vonták be. Ez a hajótípus azon kívül, hogy teherhajóként a 15. század óta volt használatos a Dunán, a németajkú telepesek bevándorlásának szimbólumává vált. Az idén is megrendezésre került tutajhúzó verseny ennek az eseménynek szándékozott emléket állítani.

Sax László beszédét a Schlotter Ferenc által vezetett Schlorex Zeneműhely Ifjúsági Énekkar és a Nosztalgia Kórus közös éneklése követte, amelyet Bálint Balázs kísért harmonikán.

A tutajhúzó verseny eszmei hátterének felidézése után sorshúzással határozták meg a csapatok indulási sorrendjét, és a csapatkapitányok röviden bemutatták a csapataikat: a Vörösvári Májgyilkosokat, a Handball Junior csapatát, a Pilisvörösvári Horgászegyesületet, a PADUC Horgászcentrum csapatát, a Tüzépeseket és az Önkormányzat csapatát. Minden csapat 10 emberből állt, kilenc fő a tutajt húzta, egy – a legkönnyebb – pedig a tutajon ült. A tutajt kétszer kellett áthúzni a Kacsa-tavon, a két próbálkozásból a jobbik idő számított. A csapatok az első körben különböző taktikát választottak, ki végig helyből húzta, ki pedig az utolsó 10 méteren csapatos futással hajrázott.

A majdnem háromórás verseny során Koczor Miklós moderátor spontán-vicces kommentárjai közül különösen az Önkormányzat csapatának tutajhúzási stratégiájára vonatkozó „nyolc ember húzza, a kilencedik a végén adminisztrál” megjegyzése keltett nagy derültséget a nézők soraiban.

A jó szervezésnek és a bőkezű szponzoroknak – Rotburger Söröző, Bon-Bon Bolt, Sváb Pékség – köszönhetően annak, aki kilátogatott a Kacsa-tóhoz, szórakoztató programban volt része.

Müller Márta

A tutajhúzó verseny eredménye:

1. helyezett: (2:02) Vörösvári Májgyilkosok
2. helyezett: (2:04) PADUC Horgászcenter
3. helyezett: (2:10) Handball Junior
4. helyezett: (2:16) Tüzépesek
5. helyezett: (2:23) Önkormányzat

Nicht voreingenommen zu sein

Gespräch mit Herrn Christian Büdel, Studierendem an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Dillingen
– Herr Büdel, Sie haben ihr sechs-wöchiges Praktikum in Ungarn, in den Werischwarer Kindergärten gemacht. Was für einen Eindruck haben Sie über die in Werischwar verbrachte Zeit?
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– Mir hat es sehr gut gefallen, dass ich überall in Werischwar – im Café Müller zum Beispiel, aber auch anderswo – sehr freund-lich empfangen wurde. Und wenn ich die Straße hochgegangen bin, und älteren Leuten „Grüß Gott” sagte, dann antworteten sie in ihrem Urdialekt, den sie immer noch spre-chen, den sie 300 Jahre beibehalten haben. Das hat mich einfach fasziniert. In berufli-cher Hinsicht wurde ich in den Werischwarer Kindergärten sofort als Mitglied, als ebenbürtiger Kollege aufgenommen, ich habe mich sofort im Alltag mittendrin gefühlt, und wurde auch mit entsprechend wichtigen Aufgaben beauftragt. Ich habe die Kinder ganztags betreut und darüber hinaus in allen Kindergärten der Stadt Werischwar gezielte Beschäftigungen um bestimmte Schwer-punkte herum angeboten.

– Um Beschäftigungen welcher Art ging es in diesen Fällen?

– Ich denke, Kinder sollten sich mehr bewegen, wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass in Ungarn sich die Kinder immer noch mehr bewegen, als die deutschen Kinder. Wenn Kinder sich ausreichend bewegen, dann können sie ihre überschüssige Energie loswerden und man kann das Bewe-gen mit Lernen verbinden, z. B. man kann sie zählen lassen, oder Reime in die Bewegung einbringen. Der Sport fördert ihren Sinn für Gleichgewicht, ihre Konzentrationsfähigkeit, aber er hilft ihnen auch Ängste zu überwinden, zu lernen, gegenseitig Hilfe anzu-bieten.

– Wie ist es Ihnen gelungen, mit den ungarischen Kindern Kontakt aufzu-nehmen?

– Nun, „nem” habe ich ziemlich oft gesagt. Aber Spaß beiseite, der Augenkontakt war wichtig, und darüber hinaus habe ich auch immer gezeigt, was ich auf Deutsch gesagt habe. Die Werischwarer Kinder haben keine Berührungsängste gehabt, sie haben mit mir auf Ungarisch geredet, bloß habe ich sie – wenn sie mir etwas nicht situationsgebunden und länger erklären oder erzählen wollten – nicht verstanden.

– Haben Sie Unterschiede zwi-schen dem Alltag eines deutschen und eines ungarischen Kindergartens entdecken können?

– In Deutschland ist der Kinder-garten eher schon auf die Schule ausgerichtet, es wird schon viel für die Schule geübt. Hier in Ungarn können die Kinder vielleicht länger Kind sein. In Deutschland müssen die Kinder mit 6 Jahren eingeschult werden, in Ungarn dürfen sie – falls es nötig ist – 1-2 Jahre lang noch im Kindergarten bleiben. Die Werischwarer Kinder-gärten sind sehr gut ausgestattet, sie haben sogar mehr Sportgeräte als ein durchschnittlicher deutscher Kindergarten.

– Herr Büdel, was würden Sie werdenden KindergärtnerInnen raten, was macht einen guten Kindergärtner, Erzieher aus?

– Ich denke, dass man für alles offen ist, dass man zuhören kann. Am allerwichtigsten ist es aber vielleicht, den Kindern gegenüber nicht voreingenommen zu sein.

Müller Márta

Über Engelbert Rittingers Gedicht
„Ich nahm die Feder…” (3.)

Nachdem wir uns bisher in erster Linie mit der inhaltlichen Seite des Rittingerschen Gedichtes befasst haben, und dabei zu der Schlussfolgerung gelangen mussten, dass es in vielerlei Hinsicht einen Kompromiss zwi-schen der tatsächlichen Wahrheit und dem zur Zeit seines Erscheinens im Jahre 1974 im Rahmen der damaligen kulturpolitischen Bedingungen Aussprechbaren darstellte, wollen wir uns jetzt der formalen Seite des Gedichtes zuwenden:

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Zunächst ist nicht zu übersehen, wie konventionell das Gedicht gehalten ist. Ganz deutlich erkennbar ist die Einteilung in vier Strophen, alle jeweils aus vier Zeilen bestehend, die durch Kreuzreime zusammengehalten werden. Dabei wechselt sich an der Stelle des letzten Reimes von Zeile zu Zeile jeweils eine betonte und eine unbetonte Silbe ab. Die Silbenzahl der Zeilen variiert jeweils zwischen 8 und 7.

Damit knüpft Rittinger mit der Form an den Strophenbau der deutschen Volkslieder an, in denen die Verse meist alternierend (d.h. betonte und unbetonte Silben wechseln sich ab) sind, es besteht aber Füllungsfreiheit, d.h. einer betonten Silbe können auch mehrere unbetonte Silben folgen (so wie bei Rittinger). Der Zeilenanfang der Volksliedstrophe kann sowohl einen Auftakt haben (d.h. mit einer unbetonten Silbe beginnen) als auch auftaktlos sein, und das Ende der Zeile kann betont („männlich”) oder unbetont („weiblich”) sein – (bei Rittinger wechseln sich am Ende diese beiden Formen ab). Mit drei oder vier Hebungen ist der Volksliedvers relativ kurz. Eine Volksliedstrophe besteht meist aus vier, manchmal auch aus sechs Versen, die immer gereimt sind, entweder mit dem so genannten Kreuzreim („abab”) oder dem Paarreim.

Diese unspektakuläre Form dürfte – mindestens – zwei Ursachen haben: eine dichterisch-handwerkliche und eine taktische. Diese Form ermöglicht ein sehr großes Maß an Freiheit, das Dich-ten ist in dieser Form eine leichtere Aufgabe als bei einer strengen Form. Zugleich ist die Konventionalität des Gedichtes in sei-ner Form auch eine Absage an jedwede mo-derne und experimentelle Form von Lyrik, wodurch die Veröffentlichung des Textes wahrscheinlicher war.

Kurzum: motiviert durch Vorsicht sind Inhalt und Form des Gedichtes durchaus in Einklang miteinander.

Dr. Kerekes

Am Beispiel der ersten Strophe:

  Reim S.zahl
Ich nahm die Feder in die Hand a 8
x ´x x ´x x x x ´x    
Und wollte ´mal probieren, b 7
x ´x x ´x x ´x x    
ob noch geeignet mein Verstand a 8
x ´x x ´x x x x ´x    
zum schwäbischen Studieren. b 7
x ´x x ´x x ´x x    

[´x = betont, x = unbetont]

 

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