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7. oldal Nemzetiség

Der Neuanfang der ungarn-deutschen Literatur nach 1945

In den Jahren nach dem II. Weltkrieg wurde das Ungarndeutschtum durch die Ver-treibung und Aussiedlung von schätzungs-weise 170.000 Menschen aus ihrer Heimat, Ungarn, erschüttert und auf eine Gesamtzahl von 280.000-300.000 reduziert. An eine Nati-onalitätenkultur in der eigenen Mutter-sprache war zunächst nicht zu denken, so an eine zeitgenössische eigenständige ungarn-deutsche Literatur erst recht nicht – die „Volksrepublik Ungarn” und ihre offizielle Kulturpolitik verhinderte bis in die 1970er Jahre praktisch jedwedes literarisches Leben des Ungarndeutschtums. Eine Änderung stellte sich erst im Laufe der siebziger Jahre ein, als die politische Führung des Landes – auch als Alibi vor der Weltöffentlichkeit – eine langsame (Selbst-)Organisierung des kulturellen Lebens der Minderheiten zuließ.

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1973 erschien in der Neuen Zeitung der – vermutlich nicht zufällig an das 1959er in der DDR verkündete Motto „Greif zur Feder, Kumpel!” erinnernde – Aufruf „Greift zur Feder”, unter dem nach Talenten gesucht wurde, die als Ungarndeutsche in deutscher Sprache Literatur verfassen. Das erste sich materialisierende Ergebnis dieses Aufrufs zum Schreiben war die im Jahre 1974 erschienene Anthologie „Tiefe Wurzeln”, die Werke von 13 Autoren enthielt. Sicherlich war das Niveau der eingesandten Beiträge sehr unterschiedlich und mit einer so hohen Zahl von Beiträgern wurde hier der Eindruck eines literarischen Lebens der Ungarndeutschen simuliert, das bis dahin nicht existierte, jedoch gerade mit diesem Band in die Wege geleitet werden sollte.

So war der Neuanfang der ungarndeut-schen Literatur nach 1945 auf Basis der Tole-rierung der politischen Führung Ungarns entstanden, jedoch nicht einfach nur ihr Produkt: ohne die künstlerische und organi-satorische Arbeit einer ansehnlichen Zahl von Autoren, Lektoren, Redakteuren und Ver-bandsmitarbeitern wäre sie in dieser Form nicht entstanden. Und wer 1973/74 solch eine Arbeit leistete, verfügte über ein großes Maß an Hoffnung und Opferbereitschaft, denn er konnte damals nicht wissen, ob seine Arbeit nicht nach einem, damals nicht seltenen willkürlichen Schwenk in der politischen Linie, sich als vergeblich herausstellen würde.

Dr. Kerekes

Spruch

Schneck, Schneck, Schneck, rek täi Heana raas,
sunst weaf ma ti in Pruna roo,
tas ti ti Khaasn und ti Ooda fraisn.

Schnecke, Schnecke, Schnecke, reck deine Hörner raus,
sonst werfen wir dich in den Brunnen rein,
dass dich die Geißen und die Otter fressen.

Pilisvörösváron gyűjtve 1931-34, Grete Horak és Karl Horak

Nationalitätentheatertreffen in Budapest
(23.02.-02.03.2008)

Heuer, im Jahre 2008 wurde das so ge-nannte ARCUSFEST, das Treffen der Nati-onalitätenbühnen der in Ungarn heimischen Minderheiten bereits zum sechsten Male veranstaltet. Die Aufführungen fanden ihre Heimstatt im Budapester Thália-Theater sowie im Puppentheater Budapest.

Die deutschsprachige Bühnenkunst Un-garns vertrat die Deutsche Bühne Ungarn (DBU, Sechshard/Szekszárd) mit einer Aufführung von Friedrich Schillers berühm-ten Sturm-und-Drang-Stück Kabale und Liebe, dem wahrscheinlich bedeutendsten deutschsprachigen bürgerlichen Trauerspiel. Erzählt wird die tragische Liebe eines jungen Paares, die an den gesellschaftlichen Unter-schieden und Vorurteilen ihrer Zeit scheitert.

Die Vorstellung war ausverkauft, wobei das Publikum bunt gemischt war: Deutsch-lehrer von Hochschulen und Gymnasien Un-garns, natürlich auch ungarische Hoch-schüler und Gymnasiasten, interessierte ungarische Theaterbegeisterte, aber auch Gäste aus dem deutschsprachigen Ausland fanden sich im Zuschauerraum und auf den Rängen. Die hohe Zahl der Besucher lag auch darin begründet, dass für all jene, die des Deutschen nicht mächtig waren, die Auf-führung gedolmetscht wurde. Jeder Interes-sent konnte über Kopfhörer die Ereignisse auf der Bühne auf Ungarisch verfolgen.

Dieser Klassiker des deutschsprachigen Theaters stellt auch im Repertoire der DBU eine Art „Hausklassiker” dar, da Schillers Werk zuletzt vor 11 Jahren von diesem En-semble in Szene gesetzt worden war.

Besondere Erwähnung verdienen Bernd von Bömches, der den Minister von Walter, sowie Gergely Kispál, der Ferdinand von Walter, des Ministers Sohn spielte. Beide Schauspieler überzeugten nicht nur mit ihrem Können als Mimen, sondern auch mit ihrer hochdeutschen Bühnenaussprache, die leider nicht alle Auftretenden der Aufführung charakterisierte.

Hinsichtlich der Kostüme und der Kulis-sen kann man anmerken, dass die DBU aus der Not eine Tugend gemacht hat, und im Rahmen ihres sicherlich bescheidenen Budgets auf – meistens – gelungene Weise einfache Lösungen bevorzugte.

Da das Geschehen vom Regisseur poin-tiert auf drei räumliche Ebenen verteilt worden war, ergab sich im Gebäude des Thália-Theaters, dessen Zuschauerraum anders gegliedert ist als jener der DBU in Szekszárd, leider das Problem, dass die Ereignisse der untersten Ebene bereits von jenen Zuschau-ern, die in der 10. Reihe saßen, nicht mehr gesehen werden konnten.

Insgesamt muss man ein positives Fazit der Aufführung der DBU ziehen, die in diesem Jahr bereits seit einem Vierteljahr-hundert besteht. Wünschen wir ihr noch viele-viele Jahre.

metzger

PaThália a Tháliában

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A pilisvörösvári PaThália színtársulat részt vett a budapesti Thália Színházban megrendezett VI. Magyarországi Nemzetiségi Színházi találkozón. A kultúrák közötti párbeszéd jegyében zajló eseménysorozaton bolgárok, görögök, horvátok, örmények, romák, románok, szerbek, szlovákok, szlovénok és ukránok mellett lépett fel a Schiller Gimnázium német nemzetiségi színtársulata. A Dér Ádám és Faragó Tímea vezetésével színpadra állított bohózat (Hotel Mimóza) két főszereplője, Molnár Botond és Bódy Alexandra bátran vitte a prímet. Mint megtudtuk, a házasságtörés csak jó szervezés kérdése. Aki elég leleményes, akár egy-két óra alatt képes átalakítani otthonát szállodává, hogy gyanútlan felesége semmit meg ne neszeljen. Mint ahogy ez már lenni szokott, a szerelmesek a véletlenek hálójában akadnak fenn. A váratlanul hazatérő férjet azonban így is sikerült hatástalanítani. Tehát: éljen a szerelem, éljenek a szerelmesek! Reméljük, nemsokára újabb darabbal lepnek meg bennünket a PaTháliások. Várjuk a folytatást. Hidas Ildikó

Kleiner Mundartkurs (3. Teil)

Für Dialekte ist es charakteristisch, dass sie überwiegend gesprochen werden, dass heißt dass sie hauptsächlich in der münd-lichen Kommunikation benutzt werden, denke man nur an die älteren Menschen in Werischwar, die sich in dem lokalen Dialekt auf der Straße, vor der Kirche nach der Messe oder beim Besuch austauschen. Die Münd-lichkeit hat Folgen für die Verschriftung, denn in den Dialekten sind nicht immer dieselben (lautlichen) Regeln wirksam, wie in der Hochsprache, welche eine voll ausgebaute Grammatik und eine normierte Rechtschrei-bung besitzt.

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Das Deutsche hat mehr Laute als sein Alphabet Buchstaben: einige Buchstaben werden für mehrere Laute benutzt, wie z. B. das e in den Wörtern ewig, Bett oder Gefahr. In der Schule wird über Jahre unterrichtet und geübt, wie man die Wörter nach den allgemein geltenden Regeln schreiben soll – im Grunde genommen wird dabei ein kulturgebundenes, seit langem überliefertes, jedoch völlig willkürliches Schreibsystem gelehrt und gelernt. Hätte man nämlich vor 3000 Jahren in Ägypten gelebt, hätte man nicht mit lateinischem Alphabet, sondern mit Hiero-glyphen schreiben müssen. Dass die im Alltag benutzte Rechtschreibung die Aussprache von Wörtern nicht genau wiedergeben kann, wurde schon in dem 16. Jahrhundert erkannt und verschiedene Verschriftungssysteme wurden entwickelt.

Die Verschriftung von in der Mundart Gesagtem wird nach dem lateinischen Wort transcriptio (= Übertragung) Transkription genannt. Je nachdem, zu welchem Zweck mundartliche Texte verschriftet werden, unterscheidet man die (phonetische) Trans-kription von der literarischen. Die phoneti-sche Transkription ist eine spezielle Aufzeich-nungsweise für Wissenschaftler, die sich mit der Beschreibung von mundartlichen Vokalen und Konsonanten und deren Regelmäßig-keiten beschäftigen. Die phonetische Trans-kription legt großen Wert auf die radikale lautgetreue Wiedergabe der gesprochenen Sprache und gerade um die Präzisität zu si-chern, arbeitet sie mit für den Laien manchmal eher abschreckend wirkenden spezifi-schen phonetischen Zeichen, mit den Ele-menten des Internationalen Phonetischen Alphabets (IPA). Eine Kostprobe aus dieser phonetischen Art der Verschriftung stellt die Abbildung anbei dar, auf der folgender Satz transkribiert wurde: Ab-schließend sei zum Ver-gleich ein identischer Text nach beiden hier besprochenen Systemen verschriftet. Das Neue an dem IPA ist die Tatsache, dass in ihm jedes Zeichen höchstens einen Laut symbolisiert.

Auf die literarische Trans-kription, welche einen Mit-telweg zwischen der phonetischen Trans-kription und der Normalverschriftung durch die (deutsche) Rechtschreibung darstellt, wird in der nächsten Folge unserer Mundartkurs-Serie eingegangen.

Müller Márta

A német nyelv ábécéjében bizonyos betűk (pl. az e) több hangot jelölnek. Azért, hogy a (német) nyelv, a nyelvjárások hangjait minél pontosabban lehessen lejegyezni, tudományos célokra többfajta lejegyzési módot fejlesztettek ki. A speciális lejegyzési módokat az különbözteti meg a normális helyesírástól, hogy egy adott nyelv minden hangjához csak egy jelet rendelnek.

Mesterségek és sváb mesteremberek dicsérete
Beszélgetés Nick István asztalosmesterrel

– Kedves Pista bácsi, amikor foglalkozást választott, miért a famegmunkálás mellett döntött?

– Nem töprengtem sokat, hogy merre is kanyarodjon az életem, mert a bátyám is asztalosnak tanult. Így én is ezt a szakmát választottam, 1974-ben pedig mestervizsgát tettem.

– Az emberek többségének a fával kapcsolatban pozitív dolgok jutnak az eszébe. Kevesen gondolnák, hogy egy asztalosműhely veszélyes üzem is lehet.
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– Hogyne. Tulajdonképpen minden, a műhelyben megtalálható gép veszélyes. A legveszélyesebb talán a marógép, amivel például asztalok díszítéséhez tudunk idomokat készíteni. Ha nem ügyel az ember, kirántja a marógép az asztalos kezei közül a fát. De odafigyelést igényel a többi gép, a furnírozógép, a szalagfűrész, a gyalugép, a lapszabászgép, vagy a csiszológépek is. A modern gépeket már mind két kézzel kell kezelni, egyrészt a könnyebb munkavégzés miatt, másrészt munkabiztonsági okokból. Régen a nitrolakk volt még veszélyes, de a rendszerváltozás óta környezetbarát, vizes alapú lakkokat, pácokat használunk.

– A műhelyben munkamegosztás van?

– Nem. Mindenki minden munkafolyamatot ismer és végez is. A munka szervezése azonban nem áll meg a műhely küszöbénél, kellenek az asszonyok is, akik biztosítják a megfelelő „hinterlandot”.

– Mit szoktak leggyakrabban rendelni a kuncsaftok?

– Többnyire cseresznye- vagy bükkfából konyha- és nappali bútort. 30-35 éve nagy sláger volt – és szerintem máig is az – a koloniál szekrény. Elnyűhetetlen, generációkat szolgál ki, és nem válik divatjamúlttá. Ha valaki nem tudja eldönteni, hogy milyen fából rendelje a bútort, mindig szívesen ajánlom a cseresznyefát. A cseresznyefának sok egyéb jó tulajdonsága mellett nagy előnye, hogy színe mindig tetszetős marad. Fenyőfa-bútorokat viszonylag ritkán szoktak kérni az emberek, mert a fenyőfa felületét nehezebb kezelni, könnyebben megkarcolódik.

– Mindenféle bútor készítését elvállalják?

– Alapvetően igen, bár túlnyomórészt szekrényeket, asztalokat, ágyakat készítünk. A bútorokra kézzel faragott díszítéseket, például rozettákat is teszünk.

– Melyik az a munkamozzanat, amit legjobban szeret?

– Amikor összeállítjuk a bútort, és a megrendelő megdicséri.

– Volt-e emlékezetes megrendelés?

– Egyszer egy arab sejk kérésére egy jacht belső bútorzatát készítettük el. A jachtba Amszterdamban szerelték be a bútorokat. Valószínűleg éppen ezek a bútorok azok, amelyek legtávolabb kerültek Pilisvörösvártól.

– A külföldi megrendelőkkel hogyan tartja a kapcsolatot?

– ők németül beszélnek, én meg svábul. Gond nélkül megértjük egymást. A nyelvek ismerete, még akkor is, ha a vörösvári német nyelvjárásról van szó, az élet minden területén segítséget jelenthet, legyen szó megrendelés-felvételéről vagy csak arról, hogy külföl-dön útbaigazítást kérünk valakitől.

– Továbbviszi-e valaki a családban a famegmunkálás iránti szeretetet?

– Mi az hogy, mindkét gyermekem! Nagyobbik fiam, István viszi tovább a műhelyt, kisebbik fiam, Péter pedig a soproni egyetemen végzett faipari mérnökként.

Müller Márta

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