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IX. évfolyam 10. szám 2009 október
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Einweihung der kleinen Parkanlage bei der Waldkapelle

Am Samstag, dem 26. September versammelten sich bei außer-gewöhnlich schönem Wetter etwa 50 Menschen in der Kápolna-Straße, um der im Rahmen einer deutschsprachigen Heiligen Messe stattfindenden Einweihung der kleinen Parkanlage hinter der Waldkapelle beizuwohnen.
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István Gromon und Sándor Balla

Die deutschsprachige Messe, welche von Frühling bis Herbst samstags immer um 8.00 Uhr gehalten wird, wurde von dem alt-neuen Pfarrer Sándor Balla zelebriert. Pater Sándor hat bereits in der Einführung der Messe den Anlass erwähnt, warum die Messe diesmal im Freien und in feierlicher Form gehalten wird, von der Geschichte der Waldkapelle hat aber im Anschluss an die Messe der Bürgermeister István Gromon in seiner Festrede ausführlicher berichtet. Er betonte, dass von den sechs Spielplätzen und zwei Parkanlagen gerade der kleine Park bei der Waldkapelle als letzter errichtet werden konnte, und sprach von der Dankbarkeit, die einen jeden nach der gut getanen Arbeit erfüllt. Hierfür ist dieser zuletzt errichtete Park und die Waldkapelle ein gutes Beispiel.

Die erste Waldkapelle in Werischwar wurde im Jahre 1780 von Kaspar Spiegelberger errichtet und unter den Schutz der Vierzehn Nothelfer gestellt. Die Ehrung der Vierzehn Nothelfer entstand in der Gegend von Regensburg, Bamberg, Nürnberg und Würzburg in der Zeit der großen Pestseuchen, die dem europäischen Christentum den letzten Trost raubten: die Pest entfaltete sich in dem mensch-lichen Körper dermaßen rasch, dass jene, die mit dieser Krankheit infiziert worden waren, oft nicht einmal die letzte Ölung erhalten konnten. Angst und Schrecken griffen um sich, so dass die Christen vierzehn Heilige aus dem zweiten bis vierten Jahrhundert in ihren Gebeten angerufen haben, ihnen in der Krankheit und Not zu helfen. In Werischwar wurden die an der Pest Verstorbenen außerhalb der Siedlung, etwa in der Gegend der heutigen Waldkapelle beigesetzt.

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Publikum vor der heiligen Messe

Herr Bürgermeister Gromon hat in seiner Rede hervorgehoben, dass die Waldkapelle für die Werischwarer den Ort symbolisiert, an dem die durch Krankheit und Tod der Familienmitglieder Gebro-chenen wieder neue Hoffnung schöpfen konnten. Der Bereitstellung der nötigen Finanzen haben die Werischwarer Stadtabgeordneten beigestimmt, die Vorbereitung und Durchführung der Errichtung der kleinen Parkanlage(n) ist eine wahre Gemeinschaftsarbeit geworden, an der angefangen bei den Stadtabgeordneten und Mitarbeitern des Bürgermeisteramtes (Gyimóthy Ákos, dr. Krupp Zsuzsanna, Váradi Zoltánné, Szakszon József, Kimmelné Sziva Mária) über die Bauausführer (Páva Gábor, Vincze Attila, Everling Balázs, Tóth József, Skripek Szilárd) bis hin zu den Geschworenen der hiesigen römisch-katholischen Pfarrkirche (Botzheim Tibor) ein jeder gewissenhaft mitgewirkt hat. Die aus Akazienholz geschnitzten Stangen, die verhindern, dass die Autos auf den Straßenrand der Parkanlage parken können, sind ein großzügiges Geschenk von István Ziegler.

Márta Müller

 

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