Besuch des „Europa-Union” Kreisverbandes Würzburg in der Grundschule auf dem Kirchplatz
„Wir EUROPÄER müssen zusammenhalten, vor allem im Hinblick auf den globalen Wettstreit” betonte Anton Halbich Delega-tionsleiter in seiner Rede. Am 28. Mai empfing die Grundschule auf dem Kirchplatz eine 27köpfige deutsche Delegation, die im Rahmen ihrer Studienfahrt in Ungarn vorhatte, unter anderem, auch einen Blick ins Grundschul-leben zu werfen.
Der Kreisverband der Europa-Union in Würzburg ist Motor und Impulsgeber der europäischen Einigung. Seine Mitglieder treten für die Schaffung der Vereinigten Staaten von Europa ein. Nach ihrer Ansicht, brauche Europa einen identitätsstiftenden Wertekanon ebenso wie ein funktionierendes Regelwerk. Europa müsse in produktiver Bewegung und Entwicklung gehalten werden. Das könne nur durch hartnäckige und lang anhaltende Pflege von Begegnungen mit Menschen geleistet werden.
Mit dem oben genannten Zweck plante der Kreisverband seine Reise nach Ungarn. Im Programm standen Diskussionen mit ungari-schen Politikern des Außenministeriums, ein Besuch im Goethe-Institut, ein Treffen mit dem Weindorfer Deutschklub, ein Erfahrungsaus-tausch im Germanistischen Institut der Katho-lischen Universität zu Piliscsaba, und nicht zuletzt der Besuch unserer Schule.
Nachdem die deutsche Delegation eingetroffen war, erklangen die Töne der Europa-Hymne. Von der Schuldirektorin, Frau Eva Breier, sowie von Viktória Katona und Kristóf Krupp, (Schüler der 8./A) wurden die Mitglieder des Kreisverbandes der Europa-Union begrüßt.
Im Namen der Delegation sprach Herr Anton Halbich. „Wir EUROPÄER müssen zusammenhalten, vor allem im Hinblick auf den globalen Wettstreit” – betonte er in seiner Rede. Weiterhin brachte er die Wich-tigkeit der Pflege von internationalen Begegnungen zum Ausdruck, und hob heraus: „Wir alle leben im gleichen Land, und das heißt Europa”.
Die Delegation hatte den Wunsch, einen Blick in die Traditionen unserer Schule zu werfen, so schenkten unsere Kinder den Gästen mit einem Kultur-programm Freude, und boten ihnen eine Präsentation über Ungarn und We-rischwar an.
Großen Erfolg erreichten Dániel Rózner (Schüler der 2./A) und Greta Manhertz (Schülerin der 4./D), die Sprüche und Gedichte in der Werisch-warer Mundart vorgetragen haben. Als man von den Kindern des 2. Jahrganges Volkslieder hörte, sangen unsere Gäste mit. Die Schüler und Schülerinnen der 3./M zauberten mit ungarischen und „schwäbischen” Tänzen, die 6./A mit einem lustigen Theaterstück eine gute Stimmung in den Saal.
Der Applaus, damit die Gäste die Konder belohnt haben, nahm kein Ende,
Anschließend kam es zu einer Diskussion mit Deutschlehrern und zur Präsentation, die von den Schülern und Schülerinnen der 8./A über die Sehenswürdigkeiten in Budapest und Werischwar, über die ungarische Sprache, über Mundarten, Ungarndeutschen, Sitten und Bräuche, Feste und über die ungarische Gastro-nomie gehalten wurde.
Die deutsche Delegation war von unseren Schülern und Schülerinnen tief beeindruckt und nahm mit folgenden Worten Abschied: „Es hat uns bei Ihnen gut gefallen. Prima Atmos-phäre!”
Haász Éva
Fria / Régen
Fria hám ti leed caumkhooigyny cum pespü: wan wéa a haaz paad hod, szán fű höfa kaung, und wan szei a hűf pracht hám, hámsz áni kriagt. In hiabszt hámsz midánaund Kukrucazkseügy. In Winda am oomt szán ooli nohpaveeva caumkhuma, hám feidaksliszn a poa toog laung. Oda fizuinyklabt.
Mee mama hod fi iana wuchtl poha und an téé tacua. Oda fizuinyklabt. Szei ham fű klocht und szei ham szi stoag kuad kfűgy. Ti máina ham khoatnkspügy und a poa klázl wee trunga.
In szuma wansz kha óawad mée ham khot, hámszazi am meel khaukt und hám tiskriad. Ooli hám fara-naund oolaz kviszt. Ned szau wiá heed ca toog. Ooli tial szan cuakspiad. Kháám khumtma mid waim caum. Wán ma eeni mécht kéé, muazma kláikln. Wooz wéed wan teiz szau weeda kééd?
Régen az emberek összetartottak egymással. Ha valaki házat épített, sokan mentek segíteni, és ha nekik volt szükségük segítségre, megkapták. Télen esténként összejöttek a szomszédasszonyok. Tollat fosztottak több napig. Vagy babot válogattak. A mamám buktát sütött nekik és teát hozzá. Sokat nevettek, és nagyon jól érezték magukat. A férfiak kártyáztak és borozgattak. Nyáron, ha nem volt munkájuk, kiültek a gangra és beszélgettek. Mindenki mindent tudott egymásról. Nem úgy, mint a mai időkben. Minden kapu be van zárva. Alig találkozunk egymással. Ha be akarunk menni valahova, csengetni kell. Mi lesz, ha ez így folytatódik?
