XVI. évfolyam 7. szám - 2016. július

SONNE, SPASS UND FREUDE

Die das erste Mal veranstaltete „Juniale“ war ein voller Erfolg.

Kurz vor dem Beginn des meteorologischen Sommers veranstaltete das Werischwarer Haus der Künste am Sonntag, dem 19. Juni 2016 im Lahmkruam-Gedenkpark, der ein wichtiger Ort für das Andenken und das Gedenken an die örtliche Geschichte und die deutschsprachigen Traditionen Werisch­wars darstellt, das erste Mal eine „Juniale“, eine Veranstaltung in deren Rahmen die ungarndeutschen Traditionen gepflegt werden sollten.

Dabei bot der bis in den Abend sich erstreckende Nachmittag (zwischen 15.00-20.00 Uhr) nicht nur allen Altersklassen, allen Generationen etwas, sondern zeichnete sich auch dadurch aus, dass neben der Betrachtung des abwechslungsreichen Programms auf der Bühne in erster Linie für die jüngeren Teilnehmer, für die Kinder die Möglichkeit bestand, selber auf verschiedenste Weisen aktiv zu werden.

Das Programm auf der Bühne, das von der für die Idee und die Durchführung der gesamten Veranstaltung verantwortlichen Leiterin des Hauses der Künste, Frau Ildikó Berényi moderiert wurde, eröffnete das Werischwarer Heimatwerk. Ihm folgten Darbietungen auf der Harmonika, zuerst von dem auf Grund seiner Jugend und seines Mutes alle Sympa­thien der Anwesenden genießenden Xavér Klein, danach jene der musikalisch bewanderten Rebeka Tenyei-Tóth.

Der das Publikum zum Schmunzeln und Lächeln bringende humorvolle Auftritt der Gruppe „Lábikóka“ (=„Füßerl“) des Rentnerklubs, in dessen Rahmen die Socken an den Füßen der Mitglieder als Tanzpartner fungierten, wurde gefolgt von dem anspruchsvollen Harmonikaduett von Márk Szép und Bálint Steckl.

Im weiteren Verlauf des Programms dominierte der Tanz, vertreten durch die Gruppen des Donauschwäbischen Volkstanzensembles sowie des Rentnerklubs. Für Musik sorgten zur großen Freude des Publikums die Gruppen Mini Sramli sowie Schwabenkraft.

Während die einzelnen Programm­punkte auf der Bühne vorgestellt wurden, konnten die Anwesenden sich an verschiedenen Ständen selbst betätigen. Es gab die Möglichkeit, Anstecker anzumalen, Schleudern zu basteln und sie auszuprobieren, sich oder jemandem anderen das Gesicht zu bemalen, glitzernde Grußkarten herzustellen, Holzlöffelpuppen zu basteln und mit ihnen zu spielen, die Geheimnisse der Textilfärberei, der Blaufärberei kennenzulernen – aber auch in aller Ruhe ein kühles Bier zu trinken.

Die in sehr entspannter Stimmung verlaufende Veranstaltung war durch ihr vielfältiges Programmangebot, das sowohl den Interessen und Ansprüchen der reiferen Generationen, die sich in erster Linie der Betrachtung des Bühnenprogramms hingaben, als auch durch die verschiedenen Möglichkeiten zur Aktivität denen der Familien und Kinder gerecht wurde, ein Erfolg.

Da auch das Wetter mitspielte, dürfte der Nachmittag für viele Anwesende eine schöne Erinnerung bleiben. Dies war die erste Juniale dieser Art in Werischwar und es mag sein, dass die Besucher der Veranstaltung bei der Geburt einer neuen Tradition zugegen waren.

Gábor Kerekes
Márta Müller