XVII. évfolyam 1. szám - 2017. október

Werischwar auf Wikivoyage

Ein Projekt der Schiller-Gymnasiastinnen und -Gymnasiasten

Wikipedia, die freie Enzyklopädie, im Internet jedem zugänglich und von jedem registrierten Nutzer frei erweiterbar, ist mittlerweile allerseits bekannt.

Dem breiten Publikum, und den älteren Generationen sind aber ihre Tochterprojekte schon weitaus weniger bekannt wie Wiktionary (freies Wörterbuch), Wikinews (freie Nachrichtenstelle), Wikiquote (freie Zitatsammlung) oder Wikivoyage, ein Portal mit Informationen zu verschiedensten Reisezielen.

Was ist Wikivoyage?

Das Wikivoyage gibt es seit 2006. Es ist eine Internetsite, die Artikel zu Reisezielen und -Themen anbietet. Dies geschieht in Form von Ferientipps und Reisenachrichten – z.B. wo gerade gestreikt wird, gegen welche Reisefirmen Insolvenzverfahren eingeleitet wurden, in welche Gegenden der Welt es sich nicht lohnt zu reisen, weil sie gerade unter größeren oder kleineren Naturkatastrophen leiden, was man als Tipps für die Reisesicherheit beachten soll und was man für verschiedene Reisearten in die einzelnen Zielländer mitnehmen sollte.

Das Portal ist momentan in 10 Sprachen zugänglich, darunter auch auf Deutsch. Im deutschsprachigen Wikivoyage behandeln etwa ein Viertel der Artikel verschiedene Regionen, Städte in Deutschland. Welche Länder, Städte oder Gegenden in den Artikeln behandelt werden – das hängt von den Nutzern ab. Wikivoyage darf genauso wie sein (älteres) Schwesterprojekt von jedem gelesen, ergänzt und korrigiert werden. Wer sich im Wikivoyage auf Deutsch kundig machen möchte, findet über die deutschsprachigen Länder hinaus vor allem über Sehenswürdigkeiten in Ägypten und Griechenland viele Artikel, diese beiden Länder zählen zu den Lieblingsurlaubsorten der Deutschen. Wie seriös Wikivoyage ist und in welchem Maße es dem Gemeinwohl nützlich sein kann, davon zeugt der Umstand, dass das Projekt auch von seriösen Medien wie „Spiegel Online“ oder dem „Zürcher Tages-Anzeiger“ behandelt wurde.

Ab diesem Jahr kann sich Werischwar der Berühmtheit erfreuen, dass unsere Siedlung auf der Hauptseite von Wikivoyage zu finden ist.

Werischwar auf der Hauptseite von Wikivoyage

Aber wie kam es dazu? Unter der Leitung von Bernd Plambeck, Fachschaftsberater der ZfA (Zentralstelle für das Auslandsschulwesen) am Schiller-Gymnasium und dem Fotografen und Wiki-Experten Denis Barthel (Berlin) richtete eine Schülergruppe des Gymnasiums eine Online-Seite ein, die sehr viele (auch praktische) Informationen über Werischwar anbietet.

Der Aufbau der Internetseite über Werischwar erstreckte sich auf drei Tage. Am ersten Tag wurde den Schülerinnen und Schülern gezeigt, was alles die Wiki-Welt birgt, aus welchen Bausteinen eine Seite bestehen soll. Am zweiten Tag behandelte man die visuellen Komponenten einer Wikiseite, d.h. die Fotos: Welche Fotos eignen sich als Illustrationen für einen Eintrag? Am letzten Tag des Workshops wurde schließlich der Eintrag über Werischwar zusammengestellt, gegengelesen, korrigiert und finalisiert.

Vörösvár a Wikivoyage-on

A Schiller gimnázium diákjai Bernd Plambeckkel, a gimnázium német vendégtanárával és Denis Barthellel, berlini fotóművésszel a Wikivoyage nevű utazási portálon Pilisvörösvár nevezetességeiről, üzleteiről és szórakozási lehetőségeiről egy hasznos, jól strukturált és informatív szócikket állítottak össze német nyelven. A cikk a háromnapos projekt célját, fázisait és eredményét – a vörösvári szócikket mutatja be. A szócikk szabadon megtekinthető, bővíthető: https://de.wikivoyage.org/wiki/Hauptseite – keresőszó: Pilisvörösvár.

 

Inhalte des Wikivoyage
– Reiseführers über Werischwar

Der Artikel über Werischwar ist natürlich im deutschen Zweig des Wikivoyage zu finden. Nota bene: Zur Zeit der Erstellung dieses Berichtes ist Werischwar auch auf der Hauptseite des Portals, in der Rubrik „Abseits der Touristenpfade“ zu sehen.

Der Artikel behandelt die kurz gefasste Geschichte unserer Stadt mit dem besonderen Schwerpunkt der ungarndeutschen Bildungseinrichtungen. Es wird auch darüber geschrieben, auf welchen Wegen man nach Werischwar kommen kann. Kapitel 4 Schildert die schönsten Sehenswürdigkeiten der Stadt: die Kirchen, das Rathaus, die Museen, Statuen und Plätze. Interessenten entdecken viele Informationen zu den Veranstaltungen der Stadt, wo man Einkäufe erledigen, etwas Gutes essen oder wohin man am Abend ausgehen kann. Gegen Ende des Artikels finden sich praktische Hinweise über Banken, Kliniken und Apotheken sowie über Ausflugsmöglichkeiten in der Umgebung von Werischwar.

Abschließende Dankesworte

Der Werischwar-Artikel ist übersichtlich aufgebaut und beinhaltet alle jene Informationen, die man braucht, um die Stadt gründlich zu erkunden. Es wurde in Gemeinschaftsarbeit mit viel Ausdauer unter professioneller Anleitung eine Seite im Internet über Werischwar geschaffen, die die Siedlung von ihrer besten Seite vorstellt. Der Dank gebührt in erster Linie den Initiatoren und den Mitwirkenden des Projektes – Bernd Plambeck, Denis Barthel und den Schülerinnen und Schülern des Schiller-Gymnasiums. Die Durchführung dieses Projektes unterstützte das Bundesministerium des Inneren, mit dem Ziel, das Bewusstsein der ungarndeutschen Identität zu fördern.